Weißgold, Gelbgold, Roségold im Vergleich: Farbe, Härte und Preis
Gelbgold, Weißgold und Roségold enthalten bei gleichem Feingehalt dieselbe Menge Feingold. Die Farbe entsteht allein durch die zulegierten Metalle: Silber und Kupfer bei Gelbgold, mehr Kupfer bei Roségold, Palladium oder Nickel bei Weißgold. Aus diesen Zusatzmetallen folgen die Unterschiede bei Härte, Pflege, Allergierisiko und Preis, die bei Eheringen und Verlobungsringen den Ausschlag geben.
Das Wichtigste in Kürze
- Farbursache: Feingold ist gelb, die Farbe eines Schmuckstücks bestimmen Silber, Kupfer, Palladium oder Nickel in der Legierung.
- Rosé und Rot: Rotgold enthält mehr Kupfer als Roségold, in Beispielrezepturen für 750er Gold 25 Prozent gegenüber 22,25 Prozent.
- Härte: Weichgeglühtes nickelhaltiges 750er Weißgold erreicht 210 Vickers, 750er Gelbgold 130 Vickers.
- Weißgold: Weißgold wird meist rhodiniert, weil die Legierung selbst oft grau oder leicht beige wirkt.
- Preis: Palladium-Weißgold ist teurer als Gelbgold, weil der Palladiumzusatz den Preis deutlich auftreibt.

Warum hat Gold unterschiedliche Farben?
Gold hat unterschiedliche Farben, weil dem gelben Feingold andere Metalle zulegiert werden, die den Farbton verschieben. Feingold ist nahezu reines Gold. Eine Legierung ist eine Mischung aus Metallen, die gemeinsam geschmolzen werden.
Die gelbe Grundfarbe hat eine physikalische Ursache. Die Farbe des Feingolds entsteht durch relativistische Effekte in der Elektronenhülle. Feingold absorbiert dadurch blaues Licht und erscheint in der Komplementärfarbe Gelb.
Der Feingehalt gibt den Goldanteil einer Legierung in Tausendsteln an. 750er Gold besteht aus 750 Teilen Feingold und 250 Teilen anderer Metalle. Eine 750er Legierung enthält immer dieselbe Menge Feingold, gleich ob Weißgold, Rotgold oder Gelbgold. Nur Art und Menge der übrigen 250 Teile wechseln.
Die Wirkung der Zusatzmetalle fasst ein Übersichtsartikel von Cretu und van der Lingen in der Fachzeitschrift Gold Bulletin von 1999 zusammen. Der Artikel ist bei Ganoksin frei abrufbar. Kupfer gibt der Legierung eine rötliche Tönung. Silber macht die Legierung grünlich.
| Goldfarbe | typische Zusatzmetalle | Farbwirkung |
|---|---|---|
| Gelbgold | Silber und Kupfer, etwa im Verhältnis 1:1 | Warmes Gelb, mit mehr Silber heller, mit mehr Kupfer gelborange |
| Weißgold mit Palladium | Palladium, dazu Silber | Hellgrau bis leicht beige, weiß ab rund 15 Prozent Palladium |
| Weißgold mit Nickel | Nickel (10 bis 13 Prozent), Kupfer, Zink | Heller und weniger grau als Palladium-Weißgold |
| Roségold | Kupfer mit etwas Silber, teils Palladium | Helles, ins Rosa gehendes Gold |
| Rotgold | Kupfer, teils wenig Silber | Kupferähnliches Rot |
| Grüngold | Silber, kein Kupfer | Grünlichgelb und wenig farbstark |
Weißgold ist die jüngste der drei Goldfarben. Als erster Hersteller gilt die Pforzheimer Firma C. Hafner, die Weißgold im Jahr 1912 herstellte. Welche Feingehalte und Legierungen in Deutschland üblich sind, erklärt unser Beitrag Goldlegierung verstehen.
Am deutlichsten zeigt sich die Wirkung des Kupfers beim Vergleich zweier Goldfarben, die im Handel oft verwechselt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Roségold und Rotgold?
Roségold und Rotgold unterscheiden sich im Kupferanteil: Rotgold enthält mehr Kupfer und wirkt kräftiger rot, Roségold enthält weniger Kupfer und wirkt heller rosa. Der Goldanteil ist bei gleichem Feingehalt identisch.
Rotgold besteht aus Feingold, Kupfer und teilweise etwas Silber. Der Kupferanteil liegt deutlich über dem Silberanteil. Roségold ist ein helles, ins Rosa gehendes Gold mit geringem Kupferanteil. Roségold enthält neben Silber teilweise auch Palladium.
Beispielrezepturen für 750er Gold, also 18 Karat, sehen so aus:
| Kriterium | Roségold 750 | Rotgold 750 |
|---|---|---|
| Goldanteil | 75 Prozent | 75 Prozent |
| Kupferanteil | 22,25 Prozent | 25 Prozent |
| Silberanteil | 2,75 Prozent | 0 Prozent |
| Farbwirkung | Helles Rosa | Kräftiges, kupferähnliches Rot |
Daneben gibt es Pinkgold mit 20 Prozent Kupfer und 5 Prozent Silber. Pinkgold enthält damit am wenigsten Kupfer, Rotgold am meisten. Die drei Bezeichnungen werden oft austauschbar verwendet.
Die Farbbezeichnung allein verrät deshalb keine genaue Rezeptur.
Der Kupferanteil beeinflusst neben der Farbe auch die mechanischen Eigenschaften. Der hohe Kupferanteil im Rotgold ist für Färbung und Härte verantwortlich.
Worin unterscheiden sich Gelbgold, Weißgold und Roségold im Vergleich?
Gelbgold, Weißgold und Roségold unterscheiden sich bei gleichem Feingehalt in Härte, Farbbeständigkeit, Pflegeaufwand, Allergierisiko und Preis. Die Unterschiede gehen allein auf die Zusatzmetalle zurück.
Die Vickers-Härte ist ein genormtes Maß für den Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen einer Prüfspitze. Die Abkürzung lautet HV. Die Härtewerte in der Tabelle stammen aus der Datenbank und Anwendungsfibel für den Goldschmied des Edelmetallherstellers Ögussa. Sie gelten für weichgeglühtes 750er Material.
| Kriterium | Gelbgold | Weißgold | Roségold |
|---|---|---|---|
| Härte 750, weichgeglüht | 130 HV | 210 HV mit Nickel, 140 HV nickelfrei | 160 HV (Wert einer Rotgoldlegierung) |
| Farbbeständigkeit | Farbe entsteht durch die Legierung selbst | Rhodiumschicht reibt sich ab, bei Trauringen oft sichtbar | Farbe entsteht durch die Legierung selbst |
| Pflegeaufwand | Reinigen und Polieren | Reinigen, Polieren, bei rhodiniertem Weißgold erneutes Rhodinieren | Reinigen und Polieren |
| Allergierisiko | Standardlegierung ohne Nickel | Nickel-Weißgold mit 10 bis 13 Prozent Nickel, Palladium-Weißgold nickelfrei | Standardlegierung ohne Nickel |
| Preisfaktor Zusatzmetall | Silber und Kupfer | Palladium, treibt den Preis deutlich auf | Kupfer und Silber, teils Palladium |
Warum ist Weißgold mit Nickel härter als Gelbgold?
Nickel-Weißgold ist härter, weil sich die Legierung in eine goldreiche und eine nickelreiche Phase trennt. Diese Trennung erzeugt eine erhebliche Härte.
Palladium-Weißgold verhält sich anders. Palladium-Weißgold ist vergleichsweise weich.
Die Härte hängt stärker von der einzelnen Legierung ab als von der Farbe. Bei 585er Gold liegt eine Gelbgoldlegierung in der Ögussa-Tabelle bei 160 HV, eine Rotgoldlegierung nur bei 130 HV.
Warum ist Weißgold teurer als Gelbgold?
Palladium-Weißgold ist teurer als Gelbgold, weil Palladium als zusätzliches Edelmetall den Materialpreis erhöht. Der Palladiumzusatz treibt den Preis deutlich auf. Weitere Nachteile des Palladiums sind seine hohe Dichte und seine Kosten.
Die Grammpreise aller Goldlegierungen schwanken mit dem Tageskurs der Edelmetalle. Ein Platin-Trauring kostet bei uns ungefähr so viel wie einer aus 750er Weißgold. Platin ist viel schwerer und aufwendiger zu verarbeiten.
Neben dem Preis unterscheidet die Wahl des Entfärbungsmetalls auch die Hautverträglichkeit von Weißgold.
Ist Weißgold bei einer Nickelallergie geeignet?
Palladium-Weißgold ist nickelfrei, Nickel-Weißgold enthält dagegen 10 bis 13 Prozent Nickel und kann allergische Hautreaktionen auslösen. Fragen Sie deshalb vor dem Kauf nach dem Entfärbungsmetall der Weißgold-Legierung. Wir verwenden Palladium-Weißgold, kein Nickel-Weißgold.
Nickel ist ein häufiges Kontaktallergen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung reagieren in Allergietests geschätzt rund 11 Prozent der Bevölkerung in Europa auf Nickel. Nickelhaltiges Weißgold hat wegen allergischer Hautreaktionen an Beliebtheit verloren. Fast alle modernen Schmucklegierungen vermeiden Nickel weitestgehend.
Palladium ist kein vollständiger Freifahrtschein für Allergiker. Zwischen Nickel und Palladium kann es zu Kreuzreaktionen kommen. Eine Kreuzallergie ist eine Reaktion auf einen Stoff, der einem bekannten Allergen ähnelt. Klären Sie bei einer bekannten Nickelallergie die Materialwahl deshalb mit Ihrer Hautärztin oder Ihrem Hautarzt.
Die Rhodiumschicht auf Weißgold verdeckt die Legierung zunächst, nutzt sich aber im Alltag ab.
Warum wird Weißgold rhodiniert und warum wird es gelblich?
Weißgold wird meist rhodiniert, weil die Weißgold-Legierung selbst oft nicht rein weiß ist, sondern grau oder leicht beige wirkt. Rhodinieren bedeutet, eine hauchdünne Schicht des Platinmetalls Rhodium galvanisch aufzutragen. Galvanisch heißt: Das Metall scheidet sich in einem Bad unter Strom auf dem Schmuckstück ab.
Eine Gold-Palladium-Legierung wird erst ab rund 15 Prozent Palladium weiß. Weil Weißgold meist rhodiniert wird, sparen viele Hersteller bewusst am teuren Palladium. Palladium-Weißgold sieht deshalb unbeschichtet oft leicht beige aus. Im französischen Sprachraum heißt Weißgold treffender „or gris“, also Graugold.
Die Rhodiumschicht nutzt sich durch Reibung ab. Durch das Abtragen des Überzugs kommt das eigentliche Weiß- oder Graugold wieder zum Vorschein. Ein Goldschmied frischt die Schicht durch erneutes Rhodinieren auf.
Ein gelblicher Weißgoldring hat damit keinen Materialfehler. Gerade bei Trauringen führt der Abrieb oft zu optischen Beeinträchtigungen. In den letzten Jahren werden Weißgoldringe deshalb auch bewusst in ihrer Naturfarbe verkauft.
Palladium-Weißgold rhodinieren wir in der Goldschmiede Speckmann eher selten, nur wenn Sie es unbedingt ganz weiß haben möchten. Für ein dauerhaft weißes Schmuckstück empfehlen wir dann eher Platin. Ein dauerhaft weißes Metall ohne Beschichtung vergleicht unser Beitrag Weißgold oder Platin.
Auch Gelbgold und Roségold verändern ihre Oberfläche mit der Zeit, allerdings aus einem anderen Grund.
Verfärbt sich Roségold oder Gelbgold mit der Zeit?
Roségold und Gelbgold können anlaufen, und zwar umso eher, je niedriger der Feingehalt ist. Feingold ist reaktionsträge und behält gewöhnlich Glanz und Farbe.
Die Ursache liegt in den Zusatzmetallen. Bei 750er Gold sind weniger als die Hälfte der Atome Gold. Bei 333er Gold kommt rechnerisch ein Goldatom auf sechs Kupferatome.
Der Feingehalt verstärkt den Effekt. Der hohe Anteil anderer Metalle erklärt die hohe Anlaufneigung und geringe Farbtiefe von 333er Gold. Auch Farbmuster aus niedrigkarätigem Gold verfärben sich mit der Zeit durch Anlaufen. Den Vergleich der beiden gängigsten Feingehalte für Trauringe enthält unser Beitrag 585 oder 750 Gold.
Angelaufenes Gold lässt sich reinigen und polieren. Geeignete Methoden für jedes Material finden Sie in unserem Ratgeber Schmuck reinigen mit Hausmitteln.
Die Legierung erklärt die Farbe und ihr Verhalten im Alltag, doch die Wahl der Goldfarbe folgt meist dem persönlichen Geschmack.
Welche Goldfarbe passt zu welchem Hautton?
Eine verbindliche Regel gibt es nicht; das Lifestyle-Magazin weekend.at ordnet Gelbgold einem apricotfarbenen Teint, Weißgold heller Haut und Roségold allen Typen zu. Diese Zuordnung ist eine Geschmacksfrage und kein Qualitätsmerkmal.
Die drei Empfehlungen des österreichischen Magazins weekend.at im Einzelnen:
- Gelbgold: Empfehlung für einen apricotfarbenen Teint, nach der Farblehre Frühlings- und Herbsttypen.
- Weißgold: Empfehlung für helle Haut, ebenso wie Silber.
- Roségold: Empfehlung für alle Typen, weil die Farbe neutral wirkt.
Eine neue Haarfarbe oder Urlaubsbräune verändert den Hautton vorübergehend. Probieren Sie Ringe in unterschiedlichen Goldfarben direkt an der eigenen Hand, bevor Sie sich festlegen.
Neben der Haut beeinflusst auch ein gefasster Stein, welche Goldfarbe stimmig wirkt.
Welche Goldfarbe passt zu Diamanten und Farbsteinen?
Weißgold oder Platin gelten als ideale Fassung für farblose Diamanten, Gelbgold und Roségold können die warme Tönung eines Diamanten unterstreichen. Die Ursache liegt in der Spiegelung: Diamanten reflektieren wie kleine Spiegel die Farbe von Ringschiene und Krappen.
Das Gemological Institute of America (GIA) ist ein gemeinnütziges Institut für Edelsteinforschung und Diamantgraduierung. Für farblose Diamanten der Farbstufen D bis F empfiehlt das GIA eine Fassung aus Platin oder Weißgold als ideale Wahl. Weißes Metall eignet sich auch für fast farblose Steine der Farbstufen G bis J.
Gelbgold kann einen farblosen Stein mitfärben. Krappen aus Gelbgold können dem Diamanten einen gelben Ton geben. Krappen sind die kleinen Metallstifte, die den Stein festhalten. Bei einer Ringschiene aus Gelbgold empfehlen sich für farblose Steine deshalb Krappen aus Weißgold oder Platin.
Warme Steine harmonieren mit warmem Metall. Eine Ringschiene aus 18 Karat Gold kann den Gelbstich eines Diamanten der Farbstufe N ergänzen. Eine Ringschiene aus 18 Karat Roségold kann einem ovalen Diamanten Wärme geben. Den Unterschied zwischen Brillant und Diamant erklärt unser Beitrag Unterschied Brillant und Diamant.
Für Verlobungsringe mit Stein ist die Goldfarbe damit auch eine Frage der Steinwirkung, die beim späteren Ehering weiterwirkt.
Welche Goldfarbe eignet sich für Eheringe und Verlobungsring?
Für Eheringe eignen sich Gelbgold, Weißgold und Roségold gleichermaßen; entscheidend sind Härte, Pflegeaufwand, Hautverträglichkeit und die Farbe des Verlobungsrings. Eheringe werden täglich getragen und sind deshalb stark beansprucht.
Die vier Kriterien zeigen sich am Ehering besonders deutlich:
- Härte: Nickel-Weißgold erreicht als 750er Legierung 210 HV, Gelbgold 130 HV.
- Pflege: Rhodiniertes Weißgold braucht eine neue Rhodiumschicht, sobald der Überzug abgerieben ist.
- Hautverträglichkeit: Palladium-Weißgold ist nickelfrei, Nickel-Weißgold enthält 10 bis 13 Prozent Nickel.
- Preis: Palladium-Weißgold ist teurer als Gelbgold, ein Platin-Trauring kostet bei uns ungefähr so viel wie einer aus 750er Weißgold.
Bringen Sie Ihren Verlobungsring zur Trauring-Beratung mit und vergleichen Sie beide Ringe direkt an der Hand. Auf welcher Hand der Ehering in Deutschland getragen wird, erklärt unser Beitrag Ehering: Welche Hand.
Bicolor-Trauringe verbinden zwei Goldfarben in einem Ring. Ein Bicolor-Ehering greift damit die Farbe eines Verlobungsrings auf und ergänzt sie um eine zweite Goldfarbe. Unsere Verlobungsringe zeigen unter anderem Ringe aus 750er Gelbgold mit Weißgold und aus 750er Rotgold mit Weißgold, jeweils mit Brillant.
Neben der Goldfarbe steht beim Ehering die Wahl zwischen Gold, Platin, Palladium und Silber an. Den Vergleich von Gold, Platin und weiteren Trauring-Metallen enthält unser Ratgeber Trauringe Material. Fertige Modelle zeigen unsere Trauring-Galerien, ein eigenes Paar stellen Sie im Trauring-Konfigurator auf unserer Seite Trauringe zusammen.
Bicolor-Ringe gehören zu einer eigenen Schmuckgattung, die zwei oder drei Goldfarben vereint.
Was ist Bicolor- und Tricolor-Schmuck?
Bicolor-Schmuck kombiniert zwei Goldfarben in einem Schmuckstück, Tricolor-Schmuck kombiniert drei. Gelbgold mit Weißgold und Rotgold mit Weißgold sind zwei Bicolor-Paarungen aus unserer Verlobungsring-Auswahl. Tricolor-Schmuck verbindet Gelbgold, Weißgold und Rotgold.
Weißgold spielt bei Kombinationen eine feste Rolle. Die Schmuckindustrie setzt Weißgold für kombinierte weiß-gelbe Schmuckstücke und für Diamantfassungen ein. Ein Goldschmied verbindet die einzelnen Goldfarben unter anderem durch Löten. Lot ist eine Metalllegierung mit niedrigerer Schmelztemperatur als das Werkstück, die zwei Teile dauerhaft verbindet. Dafür empfiehlt sich ein Lot mit gleicher Farbe und gleichem Feingehalt wie das Werkstück. Bei einer Schmuckreparatur ist die passende Farbe des Lots eine unverzichtbare Bedingung.
Gelbgold, Weißgold und Roségold gehören auch in unserer Werkstatt zum Arbeitsalltag.
Welche Goldfarben verarbeitet die Goldschmiede Speckmann?
Die Goldschmiede Speckmann verarbeitet Gelbgold, Palladium-Weißgold, Roségold beziehungsweise Rotgold sowie Platin und Palladium in der eigenen Werkstatt in Oldenburg. Goldschmiedemeister Andreas Speckmann führt den Meisterbetrieb in der Achternstraße 41 seit dem 31.12.2003.
Die Goldfarben verteilen sich auf vier Leistungsbereiche:
- Trauringe: Gelbgold in 585 oder 750, Weißgold, Roségold und Platin, außerdem Silber, siehe Trauringe.
- Verlobungsringe: 585er und 750er Gold in Gelb, Weiß und Rot sowie 950er Platin, zu sehen unter Verlobungsringe.
- Siegelringe: Gold ab 585 in Gelb, Rosé und Weiß sowie Platin, in der Regel 3 bis 5 Wochen inklusive Gravur, zu sehen unter Siegelringe.
- Unikatschmuck: Ringe, Halsschmuck, Armschmuck und Ohrschmuck als Unikate, zu sehen unter Schmuck.
Der Preis eines Schmuckstücks hängt von Metall, Gewicht, Breite, Steinen, Gravur und Arbeitsaufwand ab. Der Goldpreis schwankt, bei hohem Goldkurs kosten Goldringe mehr als bei niedrigem. Ein individuelles Angebot erhalten Sie nach der Beratung in unserer Werkstatt.
Altgold wie alte Ringe oder Erbschmuck bringen Sie am besten direkt zur Beratung mit, dann rechnen wir es gleich ein oder verarbeiten es. Altgold kaufen wir in allen Legierungen an, also Gelbgold, Weißgold und Rotgold. Die Konditionen stehen auf der Seite Altgoldankauf.
Fazit: Gelbgold, Weißgold und Roségold in drei Sätzen
Gelbgold, Weißgold und Roségold enthalten bei gleichem Feingehalt dieselbe Menge Feingold, die Farbe entsteht allein durch Silber, Kupfer, Palladium oder Nickel. Roségold enthält weniger Kupfer als Rotgold, Weißgold wird meist rhodiniert, und nickelfreies Palladium-Weißgold ist teurer als Gelbgold. Für Eheringe entscheiden Härte, Pflegeaufwand, Hautverträglichkeit und die Farbe des Verlobungsrings.
Vergleichen Sie die Goldfarben in unserer Werkstatt in der Achternstraße 41 in Oldenburg. Einen Beratungstermin vereinbaren Sie über unseren Kontakt oder telefonisch unter 0441 15153.
Häufig gestellte Fragen
Welche Goldfarbe ist am härtesten?
Nickelhaltiges Weißgold ist in der Härtetabelle des Edelmetallherstellers Ögussa die härteste der drei gängigen Goldfarben. Weichgeglühtes 750er Weißgold mit Nickel erreicht dort 210 HV. Eine 750er Gelbgoldlegierung erreicht 130 HV, eine kupferreiche Rotgoldlegierung 160 HV.
Ist Roségold teurer als Gelbgold?
Roségold und Gelbgold enthalten bei gleichem Feingehalt dieselbe Menge Feingold. Den Unterschied machen die Zusatzmetalle: Roségold kann neben Kupfer und Silber auch das teure Palladium enthalten. Den genauen Preis Ihres Schmuckstücks nennen wir Ihnen nach der Beratung.
Enthält Weißgold Nickel?
Weißgold enthält Nickel nur in der nickelhaltigen Variante. Nickel-Weißgold enthält 10 bis 13 Prozent Nickel. Palladium-Weißgold ist nickelfrei und nutzt rund 13 bis 16 Prozent Palladium zur Entfärbung.
Kann man Gelbgold und Weißgold in einem Ring kombinieren?
Gelbgold und Weißgold lassen sich als Bicolor-Ring kombinieren. Die Schmuckindustrie setzt Weißgold gezielt für weiß-gelbe Kombinationsschmuckstücke ein. Beim Löten nutzt der Goldschmied ein Lot in passender Farbe und passendem Feingehalt.
Welche Goldfarbe ist beim Verkauf mehr wert?
Beim Altgoldankauf zählt der Feingehalt, nicht die Goldfarbe. Eine 750er Legierung enthält immer dieselbe Menge Feingold, gleich ob Weißgold, Rotgold oder Gelbgold. Wir wiegen Ihr Edelmetall, bestimmen den Feingehalt und rechnen auf Basis des tagesaktuellen Börsenkurses, siehe Altgoldankauf.
Welche Goldfarbe passt zu einem Verlobungsring mit Diamant?
Weißgold oder Platin passen nach Einschätzung des GIA am besten zu farblosen Diamanten der Farbstufen D bis F. Gelbgold und Roségold können die warme Tönung eines Diamanten unterstreichen. Bei einer Schiene aus Gelbgold empfehlen sich für farblose Steine Krappen aus weißem Metall.
