Familienwappen erstellen lassen: Gestaltung, Ablauf und Siegelring
Ein Familienwappen darf jede Familie neu stiften. Eine Wappenstiftung folgt fünf Schritten, von der Suche nach einem alten Wappen bis zur Prüfung des Entwurfs. Das fertige Wappen muss auch verkleinert auf einer Siegelringplatte lesbar bleiben.
Das Wichtigste in Kürze
- Suche zuerst: Vor jeder Neustiftung steht die Suche nach einem alten Wappen der eigenen Familie, so empfiehlt es der Heraldik-Verein HEROLD.
- Namensgleichheit: Ein gleicher Nachname macht ein fremdes Wappen nicht zum eigenen Familienwappen.
- Gestaltung: Sechs Grundtinkturen, die Farbregel und wenige klare Figuren bestimmen ein gutes neues Wappen.
- Motive: Der Familienname als redendes Wappen und die eigenen Gedanken der Familie liefern die Bilder für ein neues Wappen.
- Siegelring: Ein Wappen mit wenigen Figuren lässt sich spiegelverkehrt zum Siegeln oder aufrecht zum Lesen gravieren.

Was ist ein Familienwappen?
Ein Familienwappen ist ein farbiges Bildzeichen nach festen Gestaltungsregeln, das eine Familie über Generationen führt. Bürgerliche Familien führen Wappen seit dem 13. Jahrhundert, nicht nur der Adel.
Heraldik ist die Lehre von den Wappen und ihrem Gebrauch. Familien haben ihre Wappen ursprünglich selbst angenommen. Die Selbstannahme ist neben der Verleihung bis in die neueste Zeit beibehalten worden. Das belegt das Merkblatt über Führung und Annahme von Familienwappen des HEROLD.
Der HEROLD, Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wurde 1869 gegründet.
Bevor eine Familie ein neues Wappen stiftet, lohnt sich die Suche nach einem alten Familienwappen.
Wie prüfen Sie, ob Ihre Familie schon ein Wappen hat?
Sie prüfen ein vorhandenes Familienwappen in vier Schritten: Stammliste erforschen, Familienbesitz sichten, Wappensammlungen durchsuchen und die Abstammung belegen. Diese Suche gehört vor jede Neustiftung.
Eine Stammliste verzeichnet die Nachkommen des ersten bekannten Namensträgers, die seinen Familiennamen tragen. Dafür zählen alle archivalischen Quellen, nicht nur die Kirchenbücher.
- Stammliste erstellen: Die Familie erforscht ihre Vorfahren und deren Familienzweige in Kirchenbüchern und weiteren Archivquellen.
- Familienbesitz sichten: Zur Suche gehören auch Hinweise in der eigenen Familie. Ein solcher Hinweis ist etwa ein alter Siegelring oder ein Petschaft mit Wappen.
- Wappensammlungen durchsuchen: Dazu gehören das Generalregister zur Deutschen Wappenrolle, Siebmachers Wappenbuch Band V „Bürgerliche Wappen" und Rietstaps Armorial général.
- Abstammung belegen: Die Familie weist die lückenlose Linie bis zum ursprünglichen Wappenträger nach.
Ein Petschaft ist ein kleiner Stempel, dessen spiegelverkehrt gravierte Fläche in Wachs oder Siegellack gedrückt wird.
Ein fehlender Eintrag in gedruckten Sammlungen beweist nichts. Nur ein kleiner Teil aller jemals geführten Wappen liegt gedruckt vor. Die HEROLD-FAQ zu bestehenden Familienwappen nennt dafür einen „lückenlosen genealogischen Nachweis bis zum Wappenträger".
Die Suche führt oft zu einem Wappen mit dem eigenen Nachnamen, und genau dort beginnt ein verbreiteter Irrtum.
Warum ist ein Wappen zum eigenen Nachnamen nicht automatisch Ihr Familienwappen?
Ein Wappen gehört einer bestimmten Familie und ihren Nachkommen, nicht allen Trägern desselben Namens. Die HEROLD-FAQ zur Wappenneustiftung fasst den Grundsatz kurz: „gleicher Name ist nicht gleiches Wappen".
Namensgleichheit mit einem früheren Wappenträger berechtigt noch nicht, dessen Wappen zu führen. Ein fremdes Wappen passt nur, wenn die Abstammung vom ursprünglichen Wappenträger nachgewiesen ist.
Woran erkennen Sie Fantasiewappen?
Fantasiewappen erkennen Sie daran, dass ein Anbieter ein Wappen allein nach dem Nachnamen zuordnet, ohne Stammliste und ohne Abstammungsnachweis.
Wappenschwindel ist der Sammelbegriff für Täuschung, Fälschung und Betrug beim Handel mit Wappen. Erzeugnisse solcher Wappenfabriken zeigen drei typische Merkmale:
- Herkunftsangabe: Verweis auf eine „Europäische Wappensammlung", die es unter diesem Namen nie gegeben hat.
- Aufmachung: Äußere Gestaltung, die Fachleute leicht als Fabrikware erkennen.
- Zuordnung: Wappen ohne Zusammenhang mit der Familie außer der Namensgleichheit.
Der HEROLD rät, auf solche Wappen zu verzichten, auch nach zwei oder drei Generationen im Familienbesitz. Seine Begründung: „Sie spiegeln etwas vor, was in Wahrheit niemals vorhanden war."
Findet die Recherche kein eigenes altes Wappen, stiftet die Familie ein neues, und dafür gelten feste Gestaltungsregeln.
Welche Grundregeln der Heraldik gelten für ein neues Familienwappen?
Zehn Grundsätze der Wappenkunde bestimmen ein neues Familienwappen, von der Farbregel über Helm und Helmzier bis zur Unverwechselbarkeit. Die Berliner Erklärung des HEROLD vom 24.04.2009 fasst viele dieser Gestaltungsgrundsätze zusammen.
Eine Tinktur ist in der Heraldik jede Farbe oder jedes Metall, das ein Wappen färbt.
- Tinkturen: Sechs Grundtinkturen, nämlich die Metalle Gold und Silber und die Farben Rot, Blau, Schwarz und Grün.
- Farbregel: Kontrast nach dem Grundsatz „Metalle dürfen nicht an Metalle grenzen, Farben nicht an Farben".
- Vollfarben: Ganze Farben ohne Farbnuancen und ohne Pastelltöne.
- Schild: Hauptträger des Wappens mit den Figuren und Farben, angelehnt an den Schild als mittelalterliche Schutzwaffe.
- Helm: Stechhelm als typisch bürgerlicher Wappenhelm, der seit Kaiser Friedrich III. als Symbol des Bürgerwappens gilt.
- Helmdecke: Stoffteil des Helms, ursprünglich ein Nacken- und Kopfschutz.
- Helmzier: Aufsatz auf dem Helm, der das Schildbild möglichst wiederholt und sichtbar am Helm befestigt ist.
- Einfachheit: Wenige Farben, Schildteilungen und Figuren, damit das Bild „selbst für eine Verwendung im Siegel noch verkleinert werden kann".
- Flächigkeit: Zweidimensionale, typisierte Musterbilder statt perspektivischer Gebäude oder Landschaften.
- Unverwechselbarkeit: Ausreichender Unterschied zu bestehenden Wappen, weder gleich noch zum Verwechseln ähnlich.
Bei der Unverwechselbarkeit ist Vorsicht mit häufigen Figuren wie Ähren, Pflugscharen und Schwertern geboten. Solche Kombinationen sind meist längst durch ältere Wappen belegt. Die Berliner Erklärung stuft außerdem Monogramme und Ziffern im Wappen als „unheraldisch und auch als anachronistisch" ein.
Die Regeln legen die Form fest, die Motive kommen aus der Geschichte der Familie.
Welche Motive eignen sich für ein neues Familienwappen?
Drei Grundlagen eignen sich für die Motive eines neuen Familienwappens: der Familienname, die Eigenart der Familie und die eigenen Gedanken der Stifter.
- Familienname: Redendes Wappen, das den Familiennamen nach Möglichkeit in bildlicher Form wiedergibt.
- Eigenart der Familie: Kennzeichen der Familie, die der Heraldiker aus einer möglichst vollständigen Stammliste erkennt.
- Eigene Gedanken: Ideen der Familie zum Inhalt des Wappens, die sie dem Künstler mitteilt.
Ein redendes Wappen spielt auf den Familiennamen an, meist mit einer Figur. Die Namensdeutung gehört nach dem Rat des HEROLD-Merkblatts zu einem erfahrenen Sprachforscher, nicht zu einem Laien.
Für die spätere Gravur zählt bei der Motivwahl die Zahl der Figuren. Ein Wappen, das sich für ein Siegel verkleinern lässt, kommt mit möglichst wenigen Figuren aus. Die gesammelten Motive setzt ein Heraldiker im Verlauf der eigentlichen Stiftung um.
Wie läuft eine Wappenstiftung ab?
Eine Wappenstiftung läuft in fünf Schritten ab: Recherche, eigene Gedanken, Entwurf, Abgleich mit bestehenden Wappen und Prüfung des Entwurfs. Der HEROLD rät, sich erst nach erfolgloser Suche an einen erfahrenen Heraldiker zu wenden.
- Recherche: Die Familie erstellt eine Stammliste und sucht nach einem alten Wappen. Eine möglichst vollständige Stammliste gehört zu den Unterlagen für den Heraldiker.
- Eigene Gedanken: Die Familie teilt dem Heraldiker ihre eigenen Gedanken zum Inhalt des Wappens mit.
- Entwurf durch einen Heraldiker: Der Heraldiker zeichnet Entwürfe nach den heraldischen Regeln.
- Abgleich mit bestehenden Wappen: Das neue Wappen darf bestehenden Wappen weder gleichen noch zum Verwechseln ähnlich sein.
- Prüfung des Entwurfs: Die Stifterberatung des HEROLD begutachtet Entwürfe kostenlos.
Nach der Stiftung entscheidet die Familie, ob sie ihr Wappen zusätzlich in einem Register veröffentlicht.
Sollten Sie Ihr Familienwappen in eine Wappenrolle eintragen lassen?
Der HEROLD empfiehlt die Eintragung, weil sie das Wappen und den Kreis der Familienmitglieder, die es führen, nachweisbar festhält. Eine Wappenrolle ist ein Register, das Wappen nach Prüfung verzeichnet und in Buchbänden veröffentlicht.
Zwei Register in Deutschland sind die Deutsche Wappenrolle des HEROLD in Berlin und die Allgemeine Deutsche Wappenrolle des Wappen-Herold in Stuttgart. Die Deutsche Wappenrolle wird seit 1922 geführt. Für eine Eintragung dort braucht die Familie unter anderem eine farbige Wappenzeichnung und die Blasonierung. Die Blasonierung ist die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens. Bei neuen Wappen kommen eine Sinndeutung und eine Stammreihe hinzu, die nach Möglichkeit bis zum ältesten bekannten Vorfahren zurückführt. Die Sinndeutung ist die Begründung der Wappengestaltung. Die Eintragung in die Deutsche Wappenrolle ist gebührenpflichtig.
Für den Siegelring spielt die Eintragung keine Rolle. Für die Gravur zählt eine saubere Vorlage des Wappens.
Die Kosten der Stiftung hängen davon ab, welche Schritte Sie selbst übernehmen.
Was kostet es, ein Familienwappen erstellen zu lassen?
Die Kosten eines Familienwappens hängen davon ab, welche Schritte Sie selbst übernehmen und welche ein Heraldiker ausführt. Ein eigener Entwurf mit kostenloser Begutachtung verursacht den geringsten Aufwand. Entwurf, Wappenzeichnung, Wappenforschung und Eintragung durch Fachleute verursachen den größten Aufwand.
| Kriterium | Wirkung auf den Aufwand |
|---|---|
| Eigener Entwurf | Die HEROLD-Stifterberatung begutachtet einen eigenen Entwurf kostenlos |
| Heraldikerentwurf | Entwurf, Überarbeitungen und Wappenzeichnung durch einen Fachmann |
| Wappenforschung | Suche nach einem alten Wappen in Archiven und Sammlungen |
| Eintragung | Gebührenpflichtige Veröffentlichung in einer Wappenrolle |
Der Preis für einen Siegelring mit Wappen hängt von Metall, Gewicht, Größe der Ringplatte, Gravurart und Aufwand ab. Der Goldkurs schwankt, ein Goldring kostet bei hohem Goldkurs mehr als bei niedrigem. Altgold wie alte Ringe oder Erbschmuck bringen Sie am besten direkt zur Beratung mit, dann lässt es sich gleich einrechnen oder einschmelzen. Ihr individuelles Angebot erhalten Sie nach der Beratung in unserer Werkstatt.
Ein gestiftetes Wappen lässt sich auf einem Siegelring führen, und dort gelten eigene Anforderungen an das Bild.
Warum muss ein Familienwappen auf einer kleinen Siegelringplatte funktionieren?
Ein Familienwappen muss auf der Ringplatte funktionieren, weil die Siegelringplatte das Wappen stark verkleinert zeigt. Deshalb braucht es ein Bild, das sich selbst für ein Siegel verkleinern lässt.
Nach der Berliner Erklärung soll ein Wappenbild „aus größerer Entfernung erkennbar sein". Dafür braucht es möglichst wenige Farben, Schildteilungen und Figuren.
Ohne Farbe, etwa im Schwarzweißdruck, kennzeichnet die Schraffur jede Tinktur. Die Schraffur ist ein System aus Punkten und Strichen. Europaweit durchgesetzt hat sich das System von Silvester a Petra Sancta aus den Jahren 1634 und 1638.
| Tinktur | Schraffur nach Petra Sancta |
|---|---|
| Gold | Punkte |
| Silber | leeres Feld |
| Rot | senkrechte Linien |
| Blau | waagerechte Linien |
| Schwarz | Gitter |
| Grün | schräge Linien |
Die Goldschmiede Speckmann fertigt Siegelringe mit Familienwappen aus Gelbgold, Roségold, Weißgold und Platin. Gold verarbeiten wir dafür ab 585er Legierung. Die Gravur übernimmt ein Graveur, mit dem wir zusammenarbeiten. Er arbeitet von Hand, mit der Maschine oder mit dem Laser. Gravurarten, Formen und Materialien stellt unsere Seite Siegelring anfertigen lassen vor.
Wappen zum Siegeln oder zum Lesen: Was ist der Unterschied?
Ein Wappen zum Siegeln ist vertieft und spiegelverkehrt graviert, ein Wappen zum Lesen steht aufrecht und seitenrichtig auf der Platte. Beide Gravurarten bieten wir an, die spiegelverkehrte Gravur ergibt beim Andrücken in weiches Material ein lesbares Siegel.
| Kriterium | Wappen zum Siegeln | Wappen zum Lesen |
|---|---|---|
| Ausrichtung auf dem Ring | spiegelverkehrt | seitenrichtig |
| Richtiges Bild | im Abdruck in Wachs oder Lack | direkt auf dem Ring |
| Zweck | Siegeln von Briefen und Urkunden | Tragen und Zeigen des Wappens |
Neben der Gravur im Metall bieten wir die Steingravur an. Bei der Steingravur wird das Motiv direkt in einen Stein wie Karneol, Lagenstein oder Onyx geschnitten. Die siegelfähige Gravur, die Steinwahl und die Materialwahl beschreibt unser Beitrag Siegelring mit Wappen.
Vom fertigen Wappen bis zum getragenen Ring entsteht jeder Siegelring in enger Abstimmung mit Ihnen.
Wie entsteht ein Siegelring mit Familienwappen?
Ein Siegelring mit Familienwappen entsteht in vier Schritten: Vorlage, Beratung, Gravurart und Fertigung. Die Anfertigung dauert bei uns einschließlich Gravur in der Regel etwa drei bis fünf Wochen, bei aufwendigen Gravuren etwas länger.
- Vorlage einreichen: Sie senden uns Zeichnungen, Fotos oder digitale Entwürfe Ihres Wappens, wir prüfen die Umsetzbarkeit.
- Beratung: Wir besprechen Material und Form persönlich in unserem Ladenlokal in der Achternstraße 41 in Oldenburg.
- Gravurart wählen: Sie entscheiden zwischen Wappengravur zum Siegeln, Wappen zum Lesen und Steingravur.
- Fertigung: Wir fertigen den Siegelring, die Gravur übernimmt ein Graveur, mit dem wir zusammenarbeiten.
Familien ohne eigenes Wappen unterstützen wir bei der Kontaktaufnahme zu erfahrenen Heraldikern. Auch der HEROLD nennt auf Wunsch Anschriften von Fachleuten. Die Tradition und die Tragweise erklärt der Beitrag Siegelring: Bedeutung, Symbolik und Tragweise.
Fazit: Familienwappen erstellen in drei Sätzen
Ein Familienwappen darf jede Familie neu stiften, vorher lohnt sich die Suche nach einem alten Wappen der eigenen Linie. Namensgleichheit macht ein fremdes Wappen nicht zum eigenen. Ein Heraldiker gestaltet das neue Wappen nach der Farbregel und so einfach, dass es auf einem Siegelring lesbar bleibt.
Für einen Siegelring mit Ihrem Wappen erreichen Sie uns über die Seite Kontakt oder telefonisch unter 0441 15153.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich ein eigenes Wappen selbst entwerfen?
Ja, Sie können ein eigenes Wappen selbst entwerfen und annehmen. Das HEROLD-Merkblatt warnt allerdings: „Nicht jeder Graphiker versteht etwas von der Heraldik!" Die Stifterberatung des Vereins begutachtet einen eigenen Entwurf kostenlos.
Wie lange dauert ein Siegelring mit Familienwappen?
Die Anfertigung eines Siegelrings mit Familienwappen dauert bei uns einschließlich Gravur in der Regel etwa drei bis fünf Wochen. Bei besonders aufwendigen Gravuren oder Sonderwünschen kann es etwas länger dauern.
Gehört ein Monogramm in ein Familienwappen?
Nein, die Berliner Erklärung stuft Buchstaben und Ziffern im Wappen als unheraldisch ein. Ein Monogramm lässt sich stattdessen als eigene Gravur auf einen Siegelring setzen. Für Siegelringe bieten wir Gravuren mit Wappen, Monogramm, Firmenlogo oder Faksimile an. Die Gravur eines Firmenzeichens beschreibt unser Beitrag Siegelring mit eigenem Logo.
Können Ehepaare ein gemeinsames Familienwappen führen?
Ehepaare mit zwei Familienwappen können beide Wappen gemeinsam als Allianzwappen darstellen. Ein Allianzwappen zeigt zwei Wappen, deren Träger in aller Regel durch Heirat verbunden sind. Die zwei Schilde stehen nebeneinander oder sind einander zugeneigt.
